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Thymustherapie

Patienteninformation

Vorbemerkungen
"Gesundheit bedeutet den harmonischen Einklang von Körper, Geist und Seele." Unter diesem Motto ist in der Vergangenheit immer wieder nach natürlichen Wirkstoffen geforscht worden, die Symptome und Ursachen von Krankheiten gleichermaßen heilen können. Bereits 1937 sind pharmakologisch aktive Eiweißstoffe isoliert worden, die stimulierend auf das menschliche Immunsystem wirken: Thymus-Peptide.    Die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers sind der Schlüssel zu unserer Gesundheit. Doch unser Immunsystem wird im Laufe der Jahre schwächer. Das geschwächte Immunsystem ist ein leichtes Opfer für Bakterien, Pilze und Viren, und dies in einer Zeit, in der immer mehr Krankheitserreger auf uns einstürmen und Stress, ungesunde Ernährung, sowie auch Alkohol und Nikotin die Abwehrkräfte zusätzlich schwächen. Störungen des Immunsystems begünstigen chronische Erkrankungen, Infektionen, Krebs, Rheuma, Allergien, Erschöpfung, sowie schließlich die vorzeitige Alterung des gesamten Organismus.

Was ist Thymus?
Die Thymusdrüse sitzt versteckt unterhalb der Schilddrüse hinter dem Brustbein. Die von ihr freigesetzten Thymuswirkstoffe (Thymosine) schulen die Abwehrzellen Stoffe zu erkennen, die uns krank machen und geben das Signal, diese Abwehrzellen in Marsch zu setzen. Die Thymusdrüse erreicht ihre volle Leistungskraft bereits in der Jugendzeit; danach verringert sich die Produktion der Thymosine, mit 50 Jahren haben wir nur noch ca. 20% davon, bis zum 70. Lebensjahr hat die Thymusdrüse ihre Arbeit fast vollständig eingestellt.

Wie wirkt die Thymus-Therapie?
Bei der Injektionsbehandlung werden hochdosiert Thymuspeptide zugeführt, die unsere Abwehr mit der Kraft der Thymusdrüse stärken. Die Thymosine sind die Lebensversicherung für das Immunsystem, indem Bakterien, Viren und Pilze der Gesundheit nichts mehr anhaben können. Die Thymuswirkstoffe schützen nicht nur vor Infektionskrankheiten, sondern helfen auch bei allen Krankheiten, an denen ein gestörtes Immunsystem beteiligt ist, wie Rheuma, Altersleiden, Krebs und Allergien.

Wie wird die Thymus-Therapie durchgeführt?
Die Behandlung wird mit einem Präparat durchgeführt, das eine sehr große Arzneimittelsicherheit, hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit bietet. In der Regel werden bei einer Therapieserie 20 Ampullen Thymus-Peptide intramuskulär verabreicht, in regelmässigen Abständen jeweils 2 Ampullen an durchschnittlich 3 Tagen in der Woche, die Behandlung erstreckt sich also über ca. 22 Tage.

Wann setzt die Wirkung der Thymus-Therapie ein und in welchen
   
Abständen soll die Behandlung wiederholt werden?
Die Thymus-Therapie wirkt langfristig, doch bereits nach 2-3 Wochen kommt es zu einer wesentlichen Besserung des Allgemeinbefindens. Schon 1 Behandlungsserie führt zu einer deutlichen Stabilisierung des Immunsystems. Die beste Wirkung wird jedoch mit der bewährten Thymuskur erreicht, die zweimal jährlich z.B. im Herbst und im Frühjahr durchgeführt wird. Bei schweren und chronischen Erkrankungen ist die Dauerbehandlung mit Thymuswirkstoffen über einen längeren Zeitraum sinnvoll.

Bei welchen Krankheiten und Gesundheitsstörungen ist eine
   Thymus-Therapie angezeigt?

Abwehrschwäche
Zur Stärkung des Immunsystems bei wiederkehrenden und chronischen Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen; bei gehäuften Erkältungskrankheiten, Grippe, Halsentzündungen, Bronchitis, Blasen- und Nierenentzündungen, Darmpilzen, chronischer Hepatitis, HIV-Infektion, rezidivierender Gürtelrose, u.a..

Bei chronischen Erkrankungen und Multimorbidität
Zur Steigerung der Abwehrkräfte bei chronischen Erkrankungen verschiedener Organsysteme, wie z.B. der Atemwege, des Herzens, der Verdauungsorgane oder der Nieren, da hierbei eine besondere Gefährdung durch die Invasion von Krankheitserregern gegeben ist.

Zur Nachsorge bei Krebserkrankungen
Zur Stärkung des Immunsystems nach der Primärtherapie von bösartigen Tumoren und deren Vorstufen, zur Vermeidung eines Fortschreitens bzw. eines Wiederauftretens des Krebses.

Zur Regeneration nach schweren Operationen
Zur Stabilisierung des geschwächten Immunsystems nach großen operativen Eingriffen.

Bei Folgeschäden durch Bestrahlung und umfangreiche Medikamententherapie
Durch Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte Besserung des Allgemeinbefindens bei Bestrahlungsfolgen und Medikamentennebenwirkungen.

Bei Altersleiden
Durch Reaktivierung des Immunsystems Verhinderung von alterstypischen Erkrankungen, Steigerung der Vitalität, Lebensfreude und Lebenserwartung.

Bei Rheuma
Als Begleittherapie zur Bekämpfung der immunologischen Fehlreaktionen, die zu dieser Volkskrankheit führen, Linderung der typischen Gelenkschmerzen.

Allergien
Durch Immunmodulation Abbau der entsprechenden Überreaktionen des körpereigenen Abwehrsystems, die bei Allergie gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub, usw. ablaufen; Besserung von Heuschnupfen, Asthma und Hautauschlägen.

Hauterkrankungen
Durch Anregung des Zellstoffwechsels Schutz der Haut gegen schädigende Einwirkungen wie die UV-Strahlen der Sonne und Umweltgifte, Besserung bzw. Verhinderung von Ekzemen und anderen Hautkrankheiten.

Chronisches Erschöpfungs- und Überforderungssyndrom
Durch Stärkung des Immunsystems Besserung des Allgemeinbefindens bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung und depressiven Verstimmungen, die durch Überforderung, Stress oder Kummer verursacht werden.

Allgemeine Funktionsstörungen
Durch Anregung der Stoffwechselvorgänge Besserung einer Vielzahl von Körperfunktionen.


Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Gegenanzeigen
Myasthenia gravis; Erkrankungen der Thymusdrüse.

Nebenwirkungen
In sehr seltenen Fällen allergische Reaktionen oder erhöhte Körpertemperatur.
 

 

Diagnostik
Therapie
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Thymustherapie
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