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Ozontherapie

Patienteninformation

Was ist Ozon?
Ozon ist die energiereiche, 3-atomige Modifikation des Elements Sauerstoff, der in unserer Atemluft normalerweise in 2-atomigem Zustand vorliegt. Ozon hat eine sehr hohe Oxidationswirkung, weshalb es auch als Aktivsauerstoff bezeichnet wird. Es ist natürlicher Bestandteil der oberen Atmosphäre. Bei der Anwendung zerfällt das Ozon (O3) in Sekundenbruchteilen in 2-atomigen Sauerstoff (O2) und das Sauerstoff-Radikal (O). Unter Überdruck in der Infusionsflasche bindet sich das Sauerstoff-Radikal (O) als das eigentlich wirksame Prinzip intensiv an das Hämoglobin (roter Blutfarbstoff = Sauerstofftransportsystem) des Blutes, der 2-wertige Sauerstoff (O2) wird vom Blutplasma aufgenommen. Da das Ozon selbst bereits vollständig in der Infusionsflasche zerfällt, gelangt es bei der Re-Infusion nicht in den Körper! Bei richtiger Anwendung ist die Therapie daher völlig frei von Nebenwirkungen!

Wirkungen des Sauerstoffs im menschlichen Körper:
  • Hilft der Leber wesentlich bei der Entgiftung.

  • Baut verstärkt Fette (Cholesterin und Triglyceride) ab, die bekanntlich ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sind.

  • Verbessert wesentlich den Zellstoffwechsel als den Motor der gesamten Energiegewinnung des Körpers)

  • Senkt deutlich den Harnsäurespiegel (Gichterzeuger und Schädigungsfaktor für die Gefäße).

  • Reduziert die Verklumpung der roten Blutkörperchen und fördert damit den Blutfluss (bessert bzw. verhindert Durchblutungsstörungen im ganzen Körper).

  • Stärkt das Abwehrsystem durch Aktivierung der immunkompetenten Zellen.

  • Verstärkt die Gewebsdurchblutung und wirkt dadurch gegen eine Übersäuerung des Körpers.

  • Tötet viele Arten von Bakterien, Viren und Pilzen ab und verhindert deren Neubildung.


Wie stellen wir Ozon her:
Mittels des Ozonosan-Geräts (Dr. Hänsler) wird reiner medizinischer Sauerstoff mit sehr hoher elektrischer Entladungsenergie in Ozon übergeführt. Dieses Prinzip ist schon 1857 erstmals von Werner von Siemens zur Herstellung von Ozon verwendet worden, grundsätzlich hat sich an diesem Verfahren nichts geändert.

Die Durchführung der großen Eigenblut-Ozon-Behandlung (HOT):
Die außerhalb des Körpers (extrakorporal) durchgeführte Form der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon (Hyperbare Ozontherapie, HOT) hat sich zur grundlegenden systemischen Applikationsform der Ozontherapie entwickelt. Sie findet ihren Einsatz bei den Hauptindikationen der Ozon-Behandlung in einem Dosierungsbereich von 500 mcg bis zu 4000 mcg Ozon, wobei die jeweilige Dosis für jeden Patienten und jedes Krankheitsbild individuell festgelegt wird. Für die extrakorporale Blutbehandlung darf prinzipiell nur steriles Einmalmaterial verwendet werden und die Behandlung muß in einem geschlossenen System erfolgen. Dem Patienten werden mittels einer Vakuumflasche 100 ml Eigenblut entnommen, das außerhalb des Körpers mit einer exakt vorgegebenen Menge Ozon angereichert und unmittelbar danach reinfundiert wird. Um möglichst alle Erythrozyten und Immunkompetenten Zellen zu aktivieren, sollte das Ozon das Blut gleichmäßig in feinster Verteilung durchsetzen (Mikro-Perl-System), wobei das Ozon in Sekundenbruchteilen reagiert. Dem Körper zurückgegeben wird das angereicherte Blut in Form einer normalen intravenösen Tropfinfusion von ca. 15 Minuten Dauer.

Zeitplan der Ozontherapie, Wiederholungsbehandlungen:
Bei der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon hat sich die Durchführung einer Serie von 10 Einzelanwendungen bewährt, die durchschnittlich 2 mal pro Woche, in möglichst gleichmäßigen Abständen, über einen Zeitraum von 5 Wochen erfolgen; die Dauer der Einzelbehandlung liegt bei etwa 15-20 Minuten. Wiederholungsbehandlungen der Ozontherapie sind zur Stabilisierung des therapeutischen Effekts möglich und nach ein bis zwei Jahren, aber auch später, durchaus sinnvoll. Insbesondere bei schweren chronischen Krankheitsbildern können wiederholte Therapie-Serien zu einem deutlichen Behandlungserfolg führen!

Indikationen für die Eigenblut-Ozonbehandlung:

Alle arteriellen Durchblutungsstörungen:
Allgemeine Arteriosklerose, Arterienverkalkung und -verengung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) mit Gefährdung durch Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen weiterer innerer Organe, Arteriosklerose der Hirngefäße (Cerebralsklerose) mit Gefährdung durch Schlaganfall, Gefäßerkrankungen der Beine (auch als Folge von Nikotinmissbrauch), Durchblutungsstörungen der Augen und Ohren.

Anwendungen in der Geriatrie:
Zur deutlichen Steigerung der Lebensqualität bei allgemeinen Altersbeschwerden wie Abwehrschwäche, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Vergeßlichkeit, Gangunsicherheit, Schwindelgefühlen.

Zur Immunaktivierung:
Nachgewiesen wirksam im Rahmen der biologischen Krebstherapie (zur Unterstützung und Nachbehandlung der konventionellen Maßnahmen), bei chronischen und wiederkehrenden Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen, sowie bei allergischen Erkrankungen. 

Stoffwechselerkrankungen:
Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie, Hypertriglyceridämie), zu hoher Harnsäurespiegel (Hyperuricämie, Gicht).

Rheumatische und degenerative Erkrankungen:
Muskel- und Gelenkrheumatismus, Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden, Arthrosen der Gelenke und Verschleiß der Wirbelsäule.

Hauterkrankungen:
Verschiedene Hauterkrankungen wie z.B. Akne, Ekzeme, Neurodermitis.

Sämtliche Leberschädigungen:
Alkoholische Fettleber, Leberzirrhose, chronische Hepatitis.

Weitere Indikationen:
Migräne, Schwindel, Ohrensausen (Tinnitus), Abgeschlagenheit, Erschöpfung; zur Erholung nach schweren Erkrankungen und Operationen.

Zur Vorsorge gegen Krankheiten bei bestehenden Risikofaktoren:
Bei deutlichem Gefäßrisikoprofil (durch Nikotin, hohes Cholesterin, erhöhte Harnsäure, Buthochdruck, Zuckererkrankung, Streß, Bewegungsmangel, Übergewicht und fortgeschrittenes Lebensalter).


Abschließende Nachbemerkungen:
Die allgemeine Lebenserwartung der Menschen betrug noch vor wenigen Jahrzehnten nur ca. 50 Lebensjahre, heute liegt sie im Durchschnitt zwischen 65 und 70 Lebensjahren. Mit fortschreitendem Alter nehmen im Körper Veränderungen wie allgemeine Arterienverkalkung (mit Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine, usw.), schlechtere Sauerstoffaufnahme über die Lungen, Stoffwechselstörungen, Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule und der Gelenke, Rheuma, Gicht, Bluthochdruck, Kreislaufstörungen und Schwindelanfälle, Infektanfälligkeit und auch Krebserkrankungen deutlich zu. Da die fortschreitenden negativen körperlichen Veränderungen ihre Begründung in schlechter Sauerstoffversorgung und - damit verbunden - gestörtem Zellstoffwechsel haben, ist die Ozon-Sauerstofftherapie aufgrund ihrer biochemisch und physiologisch nachgewiesenen Wirkungsweise durchaus in der Lage, die resultierenden Krankheiten und Gesundheitsstörungen zu bessern, bzw. diesen vorzubeugen.

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